Fragen der Gäste und Antworten von Beate Rose bei der Ausstellungseröffnung am 3. Juni in der Schaufenstergalerie Rotthalmünster

Warum machst du das? Weil es eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist. Wie fängst du an ? Manchmal mit inneren Bildern, manchmal mit Skizzen.
Die Bilder sind für mich sehr sinnlich. Isst du gerne? Ja.
Ist die Frucht für dich auch gleich Körper, oder umgekehrt? Es gibt fruchtbare Körper und auch sehr leibliche Früchte.
Gibt es eine Entwicklung? Ich hoffe doch.
Gibt es Sammler für deine Arbeiten? Ja.
Arbeiten Sie immer nur an einem Bild? Ich arbeite immer an mehreren Bildern einer Serie.
Gehen Sie in die Natur, arbeiten sie nach der Natur? Ich lasse mich anregen.
Sie haben früher Film und Fotografie gemacht, gibt es da eine Verbindung, Gemeinsamkeiten? Ja, Film- und Foto- „Bilder“ habe ich auch immer stark gestaltet und stilisiert.
Waren Film und Foto in Schwarz-Weiß oder in Farbe? Ich liebe Schwarz-Weiß für Film-und Fotoaufnahmen.
Warum? Wegen der Umgestaltung der Abbildung auf das Wesentliche.
Lebst du auf dem Land oder in der Stadt? Seit 10 Jahren in einer kleinen Stadt.
Hast du einen Garten? Nein. Ein Garten macht viel Arbeit. Ich male lieber.
Wie arbeitest du? Du arbeitest sicher sehr lange an einem Bild, wie ist es mit der Disziplin?Wie schon gesagt, es ist meine Lieblingsbeschäftigung, also versuche ich, alle notwendigen Alltagsarbeiten so schnell wie möglich zu erledigen, damit ich wieder malen kann.
Wie kommst du auf die Sachen? (Themen, Formen, Farben...) Suchst du? Die Ideenkeime kommen zu mir. Ich habe ein Arbeitsbuch, da werden sie hineingeschrieben beziehungsweise skizziert. Manchmal brauchen sie jahrelang zum Wachsen.
Wieso Serien? Für mich hat eine Idee immer mehrere Möglichkeiten.
Könnte man dein Arbeiten manisch nennen? Glaub ich nicht.
Kompensierst du etwas damit? Ich fühle keinen Mangel, im Gegenteil, ich fühle mich sehr reich.
Gibt es ein Lieblingsbild? Manche Bilder mag ich besonders gerne, aber das ändert sich von Zeit zu Zeit.
Möchten Sie beim Betrachter etwas auslösen? Ja. Wäre schön.
Gibt es Einflüsse in Ihren Arbeiten durch die Mutter, die Malerin Marlene Reidel und, oder den Vater, Bildhauer Karl Reidel? Welche oder in wie fern? Natürlich bin ich geprägt von einem bestimmten Farben- und Formengefühl und auch stark von der Vorstellung, dass ich gute Handwerklichkeit in der Kunst für notwendig halte.
War das jemals ein Problem für die eigenen Wege? Fotografie und Film waren vielleicht der Versuch, andere Wege zu erkunden. Zeichnen und Malen waren mir aber immer wichtig.
Was halten Sie von einer Zusammenarbeit mit andren Handwerken, z.B. Konditor/in,
Bildhauer/in..? Ich arbeite sehr gerne im Team.
Hast du Bücher illustriert?
Ja.
Was macht das Ornament in deinen Bildern, wo kommt es her? Ich finde das Ornament schön.
Die Bilder wirken sehr dekorativ, naiv?, schön, wo ist der Bezug zur Gegenwart, oder brauchst du keinen? Meine Bilder sind sehr durchdacht, also wahrscheinlich wenig naiv. Oder vielleicht insofern doch, dass ich immer wieder an die Schönheit als Wert an sich glaube.
André Hasberg und Franziska Lankes bedanken sich bei den Gästen und der Künstlerin.

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